Brennholz: Tipps zur Lagerung für mehr Gemütlichkeit

Der SG 12 für Selbstversorger zuhauseEin Holzfeuer ist die wohl urigste Form der Raumheizung und hat als solches eine Tradition, die Jahrtausende zurückreicht. Und wie vor Jahrhunderten haben auch heute noch die Besitzer einer Holzfeuerungsanlage oder von Kaminöfen ein Problem – wie lagere ich Holz richtig. Denn der Jahresbedarf für einen Holzofen erreicht mitunter ein erhebliches Volumen, es braucht immer Nachschub.

Der Erwerb von Scheitholz bzw. als Selbstversorger und das Spalten von Holz sind eine Sache. Wie wird das Scheitholz aber optimal gelagert? Unsere Experten haben hierzu ein paar Tipps gesammelt, um unseren Kunden den Umgang mit dem Brennstoff Holz etwas zu vereinfachen und um vielleicht auch für ein besonderes Ambiente zu sorgen, welches durch das knisternde Holzfeuer zuhause entsteht.

Tipps für die optimale Lagerung

Tipp Nr. 1: Holzscheite trocken lagern mag auf den ersten Blick ein etwas unsinniger Hinweis sein. Aber gerade Einsteiger, die zum ersten Mal mit Kamin und Holzofen konfrontiert sind, machen Fehler, die sich später rächen. Denn Holz ist ein Brennstoff, der Feuchtigkeit aufnehmen kann. Wird es in einer Umgebung mit entsprechend hoher Luftfeuchte gelagert, steigt die Feuchtigkeit im Holz, es kann letztlich sogar schimmeln bzw. bietet Pilzen einen Nährboden.

Tipp Nr. 2: Eine Zirkulation ermöglichen ist beim Brennstoff Holz bzw. dessen Lagerung das Zauberwort. Am besten wird es so aufgestapelt, dass eine Luftzirkulation möglich ist – entweder freistehend in Form einer Holzmiete nach dem Spalten oder mit genügend Abstand zur Hauswand. Letzteres sichert auch die dahinterliegende Bausubstanz, da die Feuchtigkeit nicht ins Mauerwerk abwandern kann.

Tipp Nr. 3: Dachvorsprünge oder ein „eigens“ Dach überm Kopf sorgt dafür, dass so wenig wie möglich neue Feuchtigkeit ins Holz gelangt. Damit frisch eingeschlagenes Holz den entsprechenden Trocknungsgrad als Brennstoff erreicht, vergehen ohne Hilfsmittel 2 – 3 Jahre. Eine Zeit, die man als Selbstversorger nicht unnötig verlängern muss.

Tipp Nr. 4: Weniger ist mehr – ein Tipp, der sich in mehrfacher Hinsicht anwenden lässt. Einerseits sorgen kleinere Scheitgrößen, die Sie mit einem Holzspalter erreichen, für eine schnellere Trocknung. Gleichzeitig braucht ein größerer Stapel länger als mehrere kleiner Stapel. Finden Sie den für sich passenden Mittelweg, um Holz nicht nur trocken, sondern auch optimal zu lagern und den Trocknungsprozess zu unterstützen.

Noch ein kurzer Hinweis zum Schluss: Vor dem Winter ist es ratsam, den Vorrat so zu bemessen, dass Sie mit der Holzfeuerung problemlos über den Winter kommen, also vorausschauend zu planen.

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