Brennholz: Bäume fällen – aber richtig

Bei uns im Sortiment finden Sie leistungsstarke Holzspalter, eine nützliche Anschaffung für Selbstwerber und Verbraucher mit einem eigenen Waldgrundstück. Aber meist beginnen die Probleme viel früher und nicht erst beim Holzspalten, sondern bereits beim Holzeinschlag. Denn es ist keinesfalls so einfach, dass Verbraucher einfach in den Wald gehen und sich am Holz bedienen können.

Holz wird in den vergangenen Jahren wieder immer beliebter als Brennmaterial, um den immer weiter ansteigenden Öl- und Gaspreisen entgegen zu wirken. Nur sollten sich Selbstversorger über einige Bedingungen beim Bäumefällen im Klaren sein, auch wenn diese auf dem eigenen Grundstück stehen.

Welche Bäume dürfen gefällt werden.

Prinzipiell dürfen Bäume gefällt werden, jedoch sind die Arbeiten nicht selten genehmigungspflichtig. Hier sind unterschiedliche Vorgaben von Gemeinde zu Gemeinde zu beachten. In der Regel gibt es eine Grenze, bis zu welcher ein Baum auch ohne Genehmigung gefällt werden darf. Diese Grenze beschreibt meist den Stammdurchmesser oder den Umfang in der Höhe von 1 Meter über dem Boden, die Zahlwerte können sich jedoch erheblich unterscheiden und müssen individuell erfragt werden.

Handelt es sich um unter Naturschutz stehende Bäume bzw. Naturdenkmäler, sollte immer eine Genehmigung eingeholt werden, da dies sonst zu ernsthaften Schwierigkeiten führen kann, die bei besonderen Bäumen sogar bis zu einer Haftstrafe führen kann.

Gibt es zum Fällen von Bäumen zeitliche Einschränkungen?

Ja, das Bundes-Naturschutzgesetz legt in § 39 Abs. 5 fest, dass Bäume aus Vogelschutzgründen zwischen dem 1. März und dem 31. September generell nicht gefällt werden dürfen. Seit Anfang 2010 gilt jedoch eine weiter gefasste Regelung für Bäume in Haus und Kleingartenanlage, auf Rasensportflächen, Friedhöfen und Grünanlagen. Diese dürfen, solange es sich nicht um Horstbäume (Brutstädten für Vögel) handelt, das ganze Jahr gefällt werden.

Darf jeder zur Säge greifen?

Im Prinzip kann auf seinem privaten Grundstück jeder zur Säge greifen und Bäume fällen. Einen sogenannten Sägeschein benötigen lediglich Personen, die zu gewerblichen Zwecken Holz schneiden bzw. wenn im öffentlich zugänglichen Wald mit einer Säge hantiert wird (viele Forstbetriebe erteilen Genehmigungen an Selbstwerber inzwischen nur mit dem Nachweis des Sägescheins).

Jedoch ist es zu empfehlen bei großen Bäumen immer einen Fachmann zu konsultieren, nicht nur aus gesundheitlicher Sicht, da sowohl von der Säge als auch von dem Bäumen bei unsachgemäßer Arbeit Gefahren ausgehen können. Ein weiterer Punkt betrifft die Versicherung, da bei entstandenen Schäden ohne nachweisliche Qualifikation schnell teure Verfahren auf den Verursacher zu kommen können.

Sollte man sich dazu entscheiden, selbst zur Säge zu greifen, dann ist zumindest eine geeignete Schutzausrüstung unabdingbar.

  • Schutzhelm
  • Handschuhe
  • Schnittschutzhose
  • Schnittschutzjacke
  • Arbeitsstiefel

Brauchen Sie noch einen Holzspalter, um für den Winter vorzusorgen – kein Problem, schauen Sie einfach bei uns im Onlineshop oder im Showroom vorbei.

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