Holz für Kamin und Heizung – Sorte und Lagerung

Brennholz liegt im Trend. Dabei geht es inzwischen nicht mehr nur um den ästhetischen Effekt im Kaminofen, sondern Holz als nachwachsenden Rohstoff. Damit Besitzer einer entsprechenden Festbrennstoffheizung aus dem Brennstoff Holz ein Maximum an Nutzen ziehen können, spielen mehrere Komponenten eine Rolle. Neben dem Trocknungsgrad von Holz beeinflusst auch die Holzsorte den Heizwert, der sich mit diesem natürlichen Brennstoff erzielen lässt.

Welche Holzsorte verspricht aber den höchsten Nutzen und welche Tipps gelten für die Trocknung bzw. Lagerung von Holz als Brennstoff?

Hartholz hat höheren Heizwert

Grundsätzlich raten unsere Experten wenn möglich zum Einsatz von Hartholz, dass in der Regel einen höheren Heizwert mitbringt als weiche Hölzer. Letztere sind unter anderem gängige Nadelhölzer. Deren Verwendung kann zudem in offenen Kaminen schwierig werden – aufgrund des Funkenflugs, welcher mit deren Abbrand des Öfteren verbunden ist.

In Festbrennstoffkesseln ist dieser Nachteil allerdings unerheblich, da hier vom Funkenflug keine größere Gefahr ausgeht. Allerdings kann die Restfeuchte im Holz entscheidend sein, wenn es um den Heizwert geht. Warum?

Feuchtigkeit mindert Heizwert

Holz enthält von Natur aus in gewissem Umfang Feuchtigkeit. Letztere ist für den Verbrennungsprozess allerdings von Nachteil, da ein Teil der Energie für die Verdampfung der Feuchtigkeit aufgebraucht wird. Eine Tatsache, welche natürlich zu dem Anspruch führt, bei Brennholz einen möglichst hohen Trocknungsgrad zu erreichen.

Technisch lässt sich dies durch Trocknungskammern erreichen. Wie gestaltet sich die Trocknung aber zuhause, wenn nach dem Einsatz des Holzspalters ein großer Haufen Scheite für den Ofen trocknen muss? Grundsätzlich raten unsere Experten dazu, Holz so für die natürliche Trocknung aufzustapeln, dass eine Luftzirkulation möglich ist. Zudem lohnt es sich, Brennholz in mehreren Chargen zu trocknen statt im Ganzen, da sich hierdurch die Oberfläche vergrößert.

Und noch ein Punkt spielt eine Rolle: Um Holz vor der Witterung und Niederschlägen zu schützen, sollte es am besten überdacht trocknen. Übrigens: Je kleiner die Scheite gehalten werden, umso größer die Oberfläche, über welche Feuchtigkeit abgegeben werden kann.

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