FAQ: Kempten

FAQ: Räum- und Sicherungspflicht für Gehwege in Kempten

Kempten ist nicht nur eine der ältesten Städte in Deutschland, sondern bildet auch eines der wichtigsten Zentren im Allgäu. Die Geschichte Kemptens geht bis zurück auf die Zeit der Römer und deren Eroberung des Gebietes um etwa 15 v. Chr. Mitten im Herzen des Allgäus gelegen, ist Kempten aber auch eine schneesichere Region. Unsere Experten für Schneefräsen haben daher einen Blick in die Ortssatzung geworfen und versuchen, häufig auftauchende Fragen bereits im Vorfeld etwas näher zu beleuchten.

Wer reinigt Geh- und Radwege in Kempten?

Die Schneefräse SG 65 in AktionAuch in Kempten gilt für die Anlieger eine Räum- und Sicherungspflicht für die Gehwege. Letztere sind von Schnee und Eis zu befreien, um somit den Passanten ein sicheres Begehen zu ermöglichen. Als Anlieger zählen sowohl Verbraucher, die mit ihrem Grundstück direkt an die öffentliche Straße angrenzen, als auch Personen, die ein Hintergrundstück bewohnen und lediglich über eine Zufahrt oder einen Zugang durch diese erschlossen werden – sogenannte Hinterlieger.

Wann müssen An- und Hinterlieger ihrer Sicherungspflicht nachkommen?

An Werktagen gilt in Kempten die Räumpflicht ab spätestens 7 Uhr – die Gehwege sollten dann von Schnee und Eis befreit werden, um ein sicheres Passieren zu garantieren. An Sonn- und Feiertagen wird diese Grenze um eine Stunde nach hinten verlegt, auf 8 Uhr. Tagsüber muss übrigens auch in Kempten bei Neuschnee die Räumpflicht wiederholt werden, um der Verantwortung nachzukommen.

Wie breit muss der Gehweg geräumt werden?

Um Passanten ein sicheres Vorankommen zu ermöglichen und auch bei Begegnungsverkehr keine Behinderung zu verursachen, gilt in Kempten eine Mindestbreite von einem Meter als zu beräumende Breite.

Unser Tipp: Mit einer Schneefräse lässt sich das Räumgut ohne Weiteres weit genug weg befördern. Und mit einer entsprechenden Arbeitsbreite sorgt die Schneefräse schnell für freie Gehwege!

Streuen in Kempten. Mit welchen Mitteln erlaubt?

In Kempten gilt ein generelles Verbot mit reinem Salz oder chemischen Auftaumitteln. Lediglich Streugemische, bei denen ein maximaler Salzanteil von 10 Prozent eingehalten wird, sind gestattet. Ausnahmen gelten für spezielle Gefahrenstellen wie Treppen, Steilstücke, oder Gehwegabsenkungen. Wobei auch hier die Verwendung auf ein unumgängliches Minimum reduziert werden soll.

Hinweis: Wer Satzungen zur Räum- und Streupflicht missachtet, muss unter Umständen mit hohen Bußgeldern rechnen, die in einigen Regionen der Bundesrepublik sogar in den vierstelligen Bereich gehen können. Geld, welches man ruhig in eine Schneefräse sinnvoll investieren kann.