FAQ: München

FAQ: Schneeräumen in München

München ist nicht nur eine der größten Städte in Deutschland, München bildet auch ein wichtiges kulturelles und wirtschaftliches Zentrum, wodurch die Stadt weit über die Grenzen der Bundesrepublik hinaus bekannt ist. München zählt daher auch zu den am meisten wachsenden Städten in Deutschland, allein zwischen 2000 und 2010 ist die Bevölkerung in München um knapp 150.000 angewachsen. Zusammen mit der geografischen Nähe zu den Alpen und der daraus resultierenden Schneesicherheit sind dies für unsere Experten Gründe, um ihren Blick auf die bayrische Landeshauptstadt zu richten.

Wer sichert die Gehwege in München?

Für die Reinigung der Gehwege werden von der Stadt München die Bewohner in die Pflicht genommen. Jeder Anlieger muss sich demnach für die winterliche Sicherung der Gehwege, welche an sein Grundstück angrenzen, kümmern. Hinterlieger sind von dieser Pflicht nicht ausgeschlossen. Sie sind für die gleichen Bereiche zuständig, wie der Besitzer des Grundstückes über welche das eigene Grundstück erschlossen wird.

Muss ich täglich Schneeräumen?

In München gilt, dass die Sicherung der Gehwege ab spätestens 7 Uhr an Werktagen durchgeführt wird. An Sonn- und Feiertagen gilt die Pflicht ab 8 Uhr für die Gehwege. Sowohl an Werk-, als auch an Sonn- und Feiertagen gilt des Weiteren, dass die Sicherung der Gehwege bis 20 Uhr so oft zu wiederholen ist, dass ein durchgehend sicheres Passieren der Wege bestehen bleibt.

Welche Bereiche müssen gesichert werden?

In München gilt als die zu beräumende Fläche die vollständige Breite der Gehwege, welche von der öffentlichen Straße und dem eigenen Grundstück begrenz werden. Mit den Nachbarn muss das Schneeräumen so abgestimmt sein, dass ein hindernisfreies Passieren der Gehwege möglich ist.

Können Salz und Auftaumittel gestreut werden?

Nein. In München gilt ein generelles Verbot für die Verwendung von Salz als Streumittel oder andern ätzenden Mitteln. Stattdessen müssen herkömmliche Mittel wie Kies, Sand oder Split zum Abstumpfen verwendet werden.

Welche Folgen können bei Missachtung eintreten?

Wer seiner Sicherungspflicht nicht bzw. nicht in ausreichendem Maße nachkommt, kann von der Stadt München zur Zahlung einer empfindlichen Geldbuße herangezogen werden. Hinzu kommt, dass im Schadensfall eventuelle Ansprüche gegen den Anlieger entstehen können. Für unsere Experten mehr als ein Grund, den Einsatz von Fräsen dort zu empfehlen, wo die Räumfläche entsprechend groß ist und Auswurfweiten von bis zu 15 m kein Problem sind.