FAQ: Wernigerode

FAQ: Räumpflicht in Wernigerode

Wernigerode liegt an der Nordseite das Harz, in unmittelbarer Nähe zum Brocken, welcher der höchste Berg im Harz und in Norddeutschland ist. Aber nicht nur als Ausgangspunkt für Wanderungen und Skitouren im wunderschön verschneiten Harz bietet sich Wernigerode an. Mit der Brockenbahn, dem Schloss Wernigerode und vielen Fachwerkhäusern im Zentrum der Stadt ist Wernigerode eine der schönsten Kleinstädte in Deutschland. Die besondere geografische Lage im Niederschlagsschatten des Harzes sorgt für viele Sonnentage und einen häufigen und warmen Fön-Wind. Aber auch im schönen Wernigerode müssen die Anwohner für sichere Gehwege im Winter sorgen.

Wer sorgt für den Winterdienst in Wernigerode?

Wie in den meisten Gemeinden in Deutschland werden auch in Wernigerode die Pflichten zur Beseitigung von Schnee und Eis verteilt. So ist die Stadt für die Sicherung der Fahrbahnen zuständig und überträgt die Pflicht zur Sicherung der Gehwege an die Anwohner.

Es werden für die Beseitigung von Schnee und Eis sowohl die Anlieger als auch die Hinterlieger in die Pflicht genommen.

Wo muss was beräumt werden?

Die Pflichten der Anlieger zum Räumen des Schnees erstrecken sich auf die gesamte Länge der gemeinsamen Grenze zwischen Grundstück und öffentlicher Straße. Mit den Nachbargrundstücken muss die Beräumung so abgestimmt sein, dass ein freies Begehen durchgängig möglich ist.

Um die Sicherheit auf den Gehwegen zu gewährleisten, wird von der Stadt Wernigerode eine Mindesträumbreite von 1,20 Metern vorgegeben, welche im Falle von Eisglätte mit den notwendigen Mitteln abgestumpft werden muss.

Womit darf in Wernigerode gestreut werden?

In Wernigerode gilt ein grundsätzliches Streuverbot für Salz und andere auftauende Mittel. Gestreut werden darf lediglich mit abstumpfenden Mitteln wie Granulat, Kies oder Sand.

Wann muss von den Anliegern die Räumpflicht durchgeführt werden?

An Werktagen gilt ab 7 Uhr die Räumpflicht, Anlieger sollten also spätestens ab diesem Zeitpunkt die Schaufel schwingen. Dieses sichere Passieren muss bis 20 Uhr aufrechterhalten werden. An Samstagen verschiebt sich diese Pflicht auf 8 Uhr, an Sonn- und Feiertagen auf 9 Uhr.

Welche Folgen drohen bei Missachtung?

Wer seiner Räum- und Streupflicht nicht oder nur in ungenügendem Maße nachkommt, muss mit Geldbußen bis zu 2.500 Euro rechnen und kann im Schadenfall auch mit zusätzlichen Forderungen konfrontiert werden – wenn Passanten zu Fall kommen.

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